1. FC Köln setzt weiter auf E-Sport

Der Geschäftsführer des 1. FC Köln hat große Pläne mit dem E-Sport. Er will eine Fusion von Bundesliga- und FIFA-Fans. Und träumt von 50.000 Zuschauern bei virtuellen Bundesligaspielen.

Auf der Sportmesse Spobis 2021 in Düsseldorf teilt der Finanzchef des 1. FC Köln, Alexander Wehrle, seine Visionen für den E-Sport. Der 1. FC Köln will weiterhin in den E-Sport investieren. Die Hoffnungen sind dabei groß. In Zukunft möchte der Verein besonders die Fans der realen, als auch der virtuellen Fußballspiele zusammenführen. Wehrle träumt dabei von einem vollen Rhein-Energie-Station bei einem Match in der Virtuellen Bundesliga (VBL). Das Ziel ist klar: Über den E-Sport sollen neue Fans für den 1. FC Köln gewonnen werden.

Die Deutsche Fußball-Liga hofft auf einen E-Sport-Boom

Deutsche Fußball-Liga (DFL) setzt auf das Thema E-Sport und die dafür eingeführte virtuelle Liga. Die junge VBL fristet bis jetzt noch ein Schattendasein. Der Liga-Chef Ralf Reichert sieht dennoch großes Potential. Eine besondere Rolle spielen dabei die jüngeren Fußballfans. Diese, so Reichert, entdecken die reale Bundesliga teilweise erst durch die FIFA-Spiele und E-Sport-Ligen. Obwohl es eine große Schnittmenge der realen und virtuellen Fußballfans gibt, soll deren Zusammenführung nicht über Nacht geschehen. In einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren will Reichert den virtuellen Fußball an sein reales Pendant annähern.

Mit dem Einstieg der meisten Bundesligisten hofft die DFL auf den großen Boom der virtuellen Bundesliga. Außer Rekordhalter Bayern München und Borussia Dortmund sind alle Bundesligisten mit ihren Teams bereits in der VBL vertreten. Wehrle glaubt dennoch daran, dass die beiden Branchenriesen in den kommenden Jahren dazustoßen werden. Eine Motivation könnten sicherlich die steigenden Umsätze sein, die einige Vereine jetzt schon mit E-Sport erleben. Der 1. FC Köln verzeichnete vergangene Saison allein auf der Plattform „Twich“ 300.000 „Unique Viewer“ bei seinen VBL-Spielen. Eines der vielen Argumente, weshalb für den 1. FC Köln der E-Sport Bestandteil seiner wesentlichen Ausrichtung bleibt.

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