Schalke 04 im Kampf um die Meisterschaft

Nach dem Abstieg aus der ersten Bundesliga, kämpft Schalke 04 zumindest in Leage of Legends um die deutsche Meisterschaft. Obwohl die finanzielle Lage schwierig bleibt, wollen die Königsblauen weiterhin an ihrem E-Sport-Engagement festhalten. Sowohl in Lol, als auch in FIFA.

Die Reise von Schalke 04 geht nicht nur auf dem Rasen bergab. Nachdem der Verein seit 1991 wieder in der zweiten Bundesliga spielt, befinden man sich auch im E-Sport vorerst eine Spielklasse tiefer. Die Königsblauen treten nach dem Verkauf der League-of-Legends-Lizenz nicht mehr am europäischen „LEC“ an, sondern nehmen nur noch an der „Prime League Division Pro“ teil – immerhin die größte Liga in Deutschland. Dort könnte dieser Schritt jedoch große Erfolge erzielen. Denn was in der Bundesliga nicht gelingt, funktioniert vielleicht im E-Sport. Bereits vergangene Saison war die Meisterschaft in Reichweite. Auf dem Rasen gelang dies zuletzt 1958, in der noch damaligen „Oberliga West“.

E-Sport bleibt weiterhin erhalten

Der Abstieg aus der ersten Fußballbundesliga traf den E-Sport vor allem finanziell. Für die kommenden europäische LoL-Saison musste der Verein seinen LEC-Slot für 26,5 Millionen Euro an die E-Sport Organisation BDS verkaufen. Trotz der schwierigen Lage will man bei Schalke im E-Sport-Bereich bleiben.

Der Esports ist auf Schalke keineswegs auf dem Abstellgleis, sondern wird mit neuem Konzept den Restart nach dem erfolgreichen Verkauf des LEC-Slots wagen. – Peter Knäbel, Vorstand Sport und Kommunikation bei S04, Pressemitteilung vom 25.08.2021.

Beim Kampf um die Meisterschaft, beschränken sich die Königsblauen jedoch nicht nur auf MOBAs. In der Pressemitteilung vom 25.08.2021 macht Schalke klar, dass man auch in Zukunft in FIFA bei Wettbewerben und Turnieren teilnehmen möchte. Ob dies auch für eFootball gilt, bliebt zunächst noch offen.

Reform im Community-Management

Als Konsequenz des LEC-Verkaufs richtet Schalke auch seinen Community-Schwerpunkt neu aus. Da das Training für das LEC-Turnier im fernen Berlin stattgefunden hat, will man sich nun auf die Vereinsheimat fokussieren. Um das Ruhrgebiet mit dem ausgelagerten E-Sport besser zu verknüpfen, setzen die Königsblauen auf die Umsetzung sozialer Projekte. Das Ziel ist klar. Der E-Sport soll mit dem Gesamtverein verschmelzen, um somit die konventionellen Fußballfans mit den E-Sport-Anhängern unter einem großen Banner des FC Schalke 04 zu vereinen.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass Schalke mit aller Kraft den Neustart versucht. Im E-Sport könnte das backen kleinerer Brötchen zu großen Erfolgen führen. Wie sehr die finanziellen Einbußen jedoch die zukünftigen Erfolge im E-Sport beeinflusst hat, wird sich erst in der kommenden Saison zeigen.

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